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Welche InMail Texte gut funktionieren

InMails auf LinkedIn bieten eine direkte Möglichkeit, potenzielle Kunden oder Geschäftspartner zu erreichen. Allerdings bleibt der Großteil der Nachrichten unbeantwortet – in der Regel reagieren nur 5–20 % der Empfänger. Der entscheidende Unterschied liegt oft nicht in der Zielgruppe, sondern in der Art der Ansprache.

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Das Ziel einer InMail

Bei einer InMail steht zunächst nicht der Pitch im Vordergrund, sondern der Aufbau eines Gesprächs. Nur wenn die Zielperson auf die erste Nachricht antwortet, entsteht ein echter Chatverlauf, in dem du später wieder schreiben kannst – auch Monate oder Jahre später.

Bewährter Einstieg: Die einfache Frage

Eine bewährte Methode, um mehr Antworten zu erhalten, ist der Einstieg mit einer kurzen, gezielten Frage. Statt direkt über dein Angebot zu sprechen, kannst du beispielsweise schreiben:

„Sehe ich es richtig, dass du zur [Zielgruppe] gehörst?“

oder

„Sehe ich es richtig, dass du in [Branche] tätig bist?“

Diese Fragen wirken natürlich und beziehen sich direkt auf das Profil der Person. Sie vermitteln Interesse, ohne verkäuferisch zu klingen.

Warum das funktioniert

  • Kein Verkaufsdruck: Der Empfänger fühlt sich nicht „angepitcht“.
  • Niedrige Antworthürde: Eine kurze Ja-/Nein-Antwort ist schnell gegeben.
  • Gesprächseröffnung: Jede Antwort – auch ein „Nein“ – aktiviert den Chat, sodass du später weiterschreiben kannst.
  • Korrekturimpuls: Menschen reagieren gerne, wenn sie etwas richtigstellen können („Nein, das stimmt so nicht …“). Das erzeugt Interaktion.

Praktische Umsetzung

  1. Wähle deine Zielgruppe präzise – z. B. über den Sales Navigator.
  2. Formuliere eine persönliche, kurze Frage (max. 1–2 Sätze).
  3. Vermeide direkte Verkaufsbotschaften.

Fazit

Eine InMail sollte nicht wie ein Werbetext wirken, sondern wie eine natürliche Konversation. Der erste Schritt besteht darin, eine Antwort zu provozieren, nicht direkt einen Termin zu vereinbaren.

Mit einer simplen, interessenbasierten Frage eröffnest du einen echten Dialog – und legst damit die Grundlage für langfristige Kommunikation auf LinkedIn.